Gladbeck: Aktionswoche hinsichtlich der Bombardierung Dresdens

 

Um an die Verstorbenen des größten alliierten Bombenangriffes auf eine deutsche Stadt im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges zu erinnern führten Gladbecker Nationalisten in der Zeit vom 07. Februar bis zum 14. Februar eine Aktionswoche durch. Bereits im Vorfeld verfasste man eine Abhandlung zum Thema mit dem Titel ,,Was uns bleibt ist die Erinnerung“. Dadurch angespornt und mit dem Willen den Worten auch Taten folgen zu lassen gab es mehrere Aktionen, die leider nicht alle bildlich festgehalten werden konnten. Für Dokumentationszwecke:

 

Samstag, den 07. Februar:

 

Etwa ein halbes Dutzend Aktivisten versammelte sich in der Gladbecker Innenstadt, um rund 400 Flugblätter zu verteilen, in denen das Schicksal Dresdens thematisiert wurde. 250.000 bis 300.000 Zivilisten/Flüchtlinge starben damals im Feuersturm. So ergaben sich interessante, aber vor allem emotionsbetonte, Diskussionen.

 

Sonntag, den 08. Februar:

 

Plakate und Aufkleber mit Bezug auf die Bombardierung fanden ihren Weg an Gladbecker Stromkästen, Bushaltestellen und Hauswände. Noch beim Befestigen soll es nach Aussage der Aktivisten Solidaritätsbekundungen gegeben haben.

 

 

 

Montag, den 09. Februar bis Mittwoch den 11. Februar:

 

In den Nächten wurden erneut Flugblätter, Schnipsel, Aufkleber und Plakate angebracht, sowie hauptsächlich Vorbereitungen für die anstehenden Tage getroffen. Des weiteren gab es mehrere Sprühaktionen. Darunter auch mehrere ,,Dresden 1945 – Massenmord“-Schriftzüge.

 

         

 

 

Donnerstag, den 12. Februar:

 

Am frühen Donnerstagabend trafen sich rund 20 Nationale Sozialisten auf dem Gladbecker Zentralfriedhof im Stadtteil Ost ein, um den verstorbenen Deutschen aus Dresden sowie dem gesamten Reichsgebiet zu gedenken. Mit mehreren Dutzend Kerzen in den Händen und auf dem Boden nahm man im Halbkreis Aufstellung um die Steinstelen herum, welche an die Opfer aus erstem und zweitem Weltkrieg erinnern sollen. Nachdem alle Kerzen entzündet waren, sowie Plakate und Flugblätter angebracht worden waren, begann ein Gladbecker Aktivist mit seiner Rede bezüglich der Opferzahlen und dem Einsatz eines jeden Aktivisten für ein würdevolles Gedenken. Zwischendurch wurde ein Gedicht von Erich Limpach vorgetragen, sowie einige Zeilen Liedtext vorgetragen. Anschließend an den Vortrag des Aktivisten trug man gemeinschaftlich das Gedicht ,,Der Untergang von Dresden“ von Gerd Honsik vor, welches man Abschnittsweise vorlas um anschließend an den Nebenmann weiterzugeben. Beendet wurde das Gedenken mit dem Lied ,,Ein junges Volk steht auf“, um zu verdeutlichen, dass auch heute immer noch eine deutsche und treue Jugend bereit steht, um das Andenken an die Ahnen und ihr Erbe aufrechtzuerhalten.

 

*Gedicht Erich Limpach

*Gedicht Gerd Honsik

 

Freitag, den 13. Februar:

 

Am Abend des 13. Februar versammelten sich mehrere Aktivisten aus Gladbeck in privaten Räumlichkeiten, um noch einmal thematisch auf Dresden einzugehen. Neben Augenzeugenberichten wurden auch Abläufe zur Bombardierung, sowie vom Schulbuch abweichende Einschätzungen zu den Auswirkungen und Opferzahlen verlesen. Des weiteren wurde die Dokumentation zum Bombenholocaust vorgeführt, welche man seitens von ,,Volksfront Medien“ eigens zum diesjährigen Gedenken anfertigte. Anschließend begann man sich auf die Abfahrt nach Dresden vorzubereiten und verbrachte die restliche Zeit mit dem Singen von Liedern.

 

Samstag, den 14. Februar

 

Besuch des alljährlichen Trauermarsches in Dresden. Bericht folgt.