Nach dem Krieg ist vor dem Krieg – Proisraelische Medienkampagne
Der Krieg im Nahen-Osten hat, trotz einseitiger Lügenpropaganda zu eigenen Gunsten, Israel viele Antisympathien entgegengebracht. Das Image, welches durch Schuldpropaganda und proisraelischer Politik in ganz Europa erschaffen wurde, verlor durch den Einzug in den Gaza-Streifen seine weiße Weste und wurde befleckt mit ungerechtfertigten Bombenangriffen und dem Einsatz illegaler Waffen. Wir erinnern kurz: Israel hat im Laufe des Gaza-Krieges u.a. eine von Hilfskräften geführte Schule bombardiert, zivile Wohnblöcke und Lehranstalten, sowie Krankenhäuser. Zudem griff man auf amerikanische Kriegsführung zurück, und benutzte den unterlegenen Feind um weltweit geächtete Waffen, z.B. Napalm, zu testen. Der Gaza-Streifen mutierte zum Forschungsgebiet kriegslüsterner Israelis! Das israelische Volk nutzt unterdessen den Krieg, um seine Wochenende aufregender zu gestalten. Berge und Städte, welche an den Gaza-Streifen angrenzen, wurden zu beliebten Ausflugszielen, um einen Krieg mal hautnah miterleben zu dürfen. Der Feuerkessel namens ,,Gaza-Stadt“ schien unterhaltsam für Groß und Klein.
Nicht jede Tat ließ sich aber vor den Augen der Öffentlichkeit verbergen, ließen deutsche Medienmonopole auch durchblicken auf welcher Seite sie stehen. Anstatt über die Kriegsabläufe an sich zu berichten, rückte die Kritik über Antisemitismus in den Mittelpunkt, der nun umgehen würde um den ,,von der Hisbollah begonnenen Krieg“ zum Hass schüren zu nutzen.
Wer dieser Tage Fernsehen schaut, und nicht jede Werbepause wegdrückt, obwohl wir dies absolut gutheißen würden, wird eines nicht verpasst haben: GO ISRAEL!
Eine Werbesendung unter diesem Motto erscheint in den letzten Tagen durchgehend auf allen Sendern, mehrmals in der Stunde. Verwunderlich: Eine solche Werbung ist uns vor dem Krieg nicht untergekommen, auch ist uns Israel nicht als Haupturlaubsort bekannt, der mit Mallorca, Teneriffa oder anderen in einem Satz genannt wird. Was allerdings wirklich aufstoßen lässt: Wieso wirbt man für Urlaub in einem Staat, der angeblich unter Dauerbeschuss ,,zig Tausender palästinensischer Raketen“ steht, was vor kurzem Israel dazu zwang Tausende Menschen im Gaza-Streifen hinzurichten, um die Sicherheit der eigenen Bürger wieder herzustellen. Neuerliche Klagen israelischer Politiken besagen, dass es die Hisbollah weiterhin gebe und Gefahr ausgehe. Wenn das stimmt, wieso sollte man ausgerechnet hier Urlaub machen? Ist dieses Projekt wirklich ein Tourismusspektakel, oder eine politische Umerziehungsmaßnahme?
Die Presse steht den digitalen Medien dort in nichts nach:
Am 25. Februar erschien in der bild-Zeitung ein Artikel über eine gewisse Karnit Goldwasser, die ihren Mann Ehud im Gaza-Krieg verloren haben will. Eingeleitet wird das Ganze von ,,Am 12. Juli 2006 entfesselte die Hisbollah einen blutigen Krieg...“ und beinhaltet Passagen wie ,,Israel marschiert im Libanon ein, um seine Soldaten zu befreien...“ danach berichtet der bild-Auslandsreporter Julian Reichelt über seine Zeit in Israel, die traurige Zeit des Wartens auf die Heimkehr des Soldaten, und der kommenden Nachricht von seinem Tod. Eine Herzschmerz-Geschichte, die die Kriegsverhältnisse und ihren Hintergrund unter sich vergraben soll. Dass ihr Mann hingegen mit schwerstem Geschütz gegen Steinewerfer vorging, um den natürlichen Lebensinstinkt der Palästinenser nach der eigenen Heimat mit Waffengewalt zu brechen, erwähnt man nicht.
Heute muss man immer mehrmals hinschauen, was aus welchem Grunde geschrieben wird. Manchmal steckt hinter einer tragischen Geschichte, eine noch viel tragischere Lügengeschichte....