Was uns bleibt ist die Erinnerung
Ungeachtet von staatlichen Medien und Lehranstalten kam es im Zuge der beiden Weltkriege, die gleichsam von der internationalen Hochfinanz inszeniert wurden, zu unverantwortlichen und unverhältnismäßigen Angriffen auf deutsche Zivilisten – angesichts dieser Morde und Kriegsverbrechen am deutschen Volk, bleibt der Jugend heutzutage nur die Erinnerung. Um diese wach zu halten, um gegen das herrschende Vergessen eigener Opfer anzukämpfen, versammeln sich alljährlich Tausende deutsche Jugendliche an historischen Stellen, die durch die an ihnen verübte Brutalität traurige Bekanntheit erlangten.
So versammelten sich beispielsweise am 19. Januar 2008 rund 800 junge Deutsche am Magdeburger Hauptbahnhof, um von dort aus durch die neuerbaute, 1945 stark bombardierte, Innenstadt zu marschieren. Schweigsam und in voller Erfurcht. Wenige Tage später, am 13. Februar 2008, einem Werktag, gedachten wiederum rund 1.000 Nationalisten dem Dresdener Feuersturm von 1945, genau 63 Jahre nach Geschehen. Drei Tage später, am 16. Februar, versammelten sich erneut rund 7.000 bis 10.000 Menschen an gleicher Stelle, um auch auswärtigen und ausländischen Jugendlichen die Möglichkeit zur Teilnahme am jährlichen Trauermarsch zu geben. Am 17.01.2009 jährte sich nun erneut der Magdeburger Gedenkmarsch, erneut nahmen rund 800 Teilnehmer die teilweise lange Anfahrt auf sich. Natürlich darf man die weiteren, regionalen, Veranstaltungen hinsichtlich des Gedenkens an unsere Verstorbenen nicht vergessen, doch ist es nicht unsere Anliegen hier nun eine Chronologie anzufertigen. Zu nennen wären dort für Nordrhein-Westfalen noch der alljährliche Trauermarsch durch Bad-Nenndorf, sowie spontane und nicht angemeldete Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag, wo es u.a. in Dortmund, Dorsten, Hamm oder Unna.
Zum alljährlichen Trauermarsch in Dresden, dem größten deutschen Gedenkmarsch, veranstalten Aktivisten bundesweit Aktionswochen. Hierzu haben wir bereits letztes Jahr Materialien bereitgestellt, die auch dieses Jahr erneut genutzt werden können. Im Zuge solcher Aktionswochen, bei denen verstärkt der Kontakt zu Bürgern durch Flugblattverteilungen gesucht wird, erfährt man viel über die gesellschaftlichen Zustände. Im Jahr 2008 gab es reichlich Zuspruch, sowie Solidaritätsbekundungen, seitens der Kriegsgeneration. Allerdings lag unser Augenmerk bei Aktionen, sowie im persönlichen Umkreis, auf der Sensibilisierung junger Menschen für Trauerveranstaltungen. Dort stieß man nicht selten auf Abgründe, die mit der eigenen Weltanschauung kaum, bzw. gar nicht, vereinbar waren. Politische Differenzen ließ man bewusst und hinsichtlich des Trauergrundes, dem Massenmord am deutschen Volk, außen vor, viel gewaltiger waren die Defizite im Umgang der Jugend mit Verstorbenen, sowie der Einsicht weshalb man diesen gedenken sollte.
Darum wollen wir kurz unsere Beweggründe schildern: Tage wie der 13. Februar in Dresden, sind keine Tage des Protestes. An diesen Tagen gilt es trotz Repressionen und verheerender Umstände durch linke Kräfte und mitunter auch demokratischer Stadtväter das Gedenken an die gefallenen Vorfahren aufrecht zu erhalten. Natürlich handelt es sich hierbei auch um einen Protest, allerdings rein geistiger Natur. Weit entfernt von politischen Hintergründen, gilt es an diesem Tage jeden verstorbenen Deutschen zu gedenken, denn die Erinnerung ist alles was uns blieb. Wenn wir die Erinnerung verlieren, üben wir nicht nur Verrat an unseren Vorfahren durch Verdrängung, sondern legitimieren auch das damit verbundene Kriegsverbrechen, welches durch alliierte Streitkräfte im Zuge des Weltkrieges begangen wurde. Dabei ist es unwichtig, ob die familiären Zweige selbst betroffen waren – denn dieser Massenmord galt dem deutschen Volk, nicht irgendwelchen Einzelpersonen. Als solches ist es die Pflicht eines jeden Deutschen diese Taten aufzudecken, zu verstehen, allerdings hauptsächlich das Gedenken daran aufrecht zu erhalten.
"Seht, wohin wir jetzt marschieren,
Ist das Ende dieser Tage.
Ist das Land voll Blut und Eisen,
In dem nur wir Männer walten.
Müßtet ihr uns auch verlieren,
Lehrt die Söhne diese Sage.
lehrt die Söhne unsre Weisen,
Daß sie uns die Treue halten.
Einmal werden
sie dann wissen,
Wenn sie unsre Wege schreiten,
Und die fernen Lande finden,
Die wir ihnen einst erworben,
Daß die Väter sterben müssen,
Um die Söhne zu geleiten.
Wenn sie sich mit uns verbinden,
Sind wir nicht umsonst gestorben."
Bei den 230.000 verstorbenen Zivilisten vom 13. Februar 1945 aus Dresden handelt es sich nicht um Soldaten, nicht um Dresdener, nicht um Nationalsozialisten. Bei den Opfern handelte es sich um Deutsche. Vorderrangig um deutsche Flüchtlinge aus den verlorengegangenen, bereits besetzten, Ostgebieten. Der zweite Weltkrieg war Anfang Februar 1945 bereits entschieden, und deutsche Soldaten hielten nur noch wenige Festungen. Trotzdem starteten die alliierten Flieger, und dieses Mal galt der Angriff der Elbstadt, die, wie bereits erwähnt, keine militärisch wichtigen Knotenpunkte besaß, sondern zum Zufluchtsort für deutsche Kriegsflüchtlinge wurde. Die angeflogenen Ziele waren des weiteren keine Soldatenbehausungen, Stützpunkte, Waffenkammern oder Industriefabriken, sondern Wohngebiete. Die Feuerbomben verwandelten Dresden in eine Schlucht aus Feuer, Schutt, Blut und Tod. Offiziell spricht man heute in den deutschen Medien von rund 18.000 bis 30.000 Opfern. Diese unrealistische Zahlen basieren auf den Erforschungen von Besatzereinheiten, die Deutschland seit dem 8. Mai 1945 beherrschen. Die wirklichen Todeszahlen pendeln zwischen 230.000 bis zu 350.000. Das Manipulieren von Zahlen zur Verunglimpfung von Opfern oder Diskreditierung von politischen Systemen ist allerdings keine Seltenheit in der Geschichte der Demokratie. Auch hier sollte diese Vorgehensweise dazu dienen ein würdiges Gedenken, bzw. dem Wunsch nach diesem, bereits im Vorfeld im Keim zu ersticken, bzw. erst gar keinen Anlass hierfür zu geben. Derartige Manipulationen treten heutzutage in vielen Gebieten der deutschen Geschichte auf. Deutsche Helden versucht man vergebens zu finden, blättert man in deutschen Lehrbüchern oder Historikerfachzeitschriften. Menschen wie Albert Leo Schlageter verkommen dort zu bestialischen Mördern, und Verbrechen am deutschen Volk werden weitestgehend verschwiegen, oder aber immer nur im Verhältnis zu weitaus höheren Opferzahlen genannt, welche man den Deutschen als Verbrechen zuschreibt.
Wir allerdings wehren uns gegen diese Art der Volksaufklärung und -belehrung. Das Gedenken an unsere Opfer, vor allem das Gedenken an derartige Kriegsverbrechen lassen wir uns nicht nehmen. Die steigenden Teilnehmerzahlen, z.B. vom 16. Februar 2008 in Dresden, zeigen, dass es durchaus noch Menschen gibt die ebenfalls an eben diesem Interesse haben. Hier geht es vorderrangig nicht um die politische Orientierung der Opfer, sondern um ihre Opfer für unser Volk. Wir dürfen die Erinnerung an unsere Vorväter niemals verlieren, ohne sie wären wir heute nicht hier. Gerade die junge Generation muss ihre Pflicht gegenüber ihren Vorfahren verstehen und verinnerlichen. Sie arbeiteten, kämpften und starben letztendlich nur für uns, für unsere Leben, unseren Wohlstand, unsere Sicherheit. Sich nun auf diesen geschaffenen Grundlagen auszuruhen, und diese als Selbstverständlichkeit zu nehmen, wäre nicht im Sinne der Menschen, die dieses erschufen und ermöglichten.
Also heraus auf die Straße, am 13. und 14. Februar nach Dresden, aber auch auf die eigenen Friedhöfe, die eigenen Innenstädte und auf zu jeder weiteren Möglichkeit unseren Großvätern in Erfurcht und tiefer Trauer zu gedenken. Geben wir etwas von dem zurück, was sie uns gaben.
"Besitz stirbt,
Sippen sterben,
Du selbst stirbst wie sie.
Eines nur weiß ich,
Das ewig lebt:
Der Toten Tatenruhm!"