Datteln: Unglaublicher Fall von Kindesmissbrauch - Mehr als 650 Übergriffe in 24 Jahren?

In Recklinghausen stand am heutigen Freitag Vormittag der 51-jährige Familienvater L. vor der 1. Strafkammer des Bochumer Landgerichts. Er hatte sich für mehr als 650 Fälle des sexuellen Missbrauchs zu verantworten, welche er hauptsächlich an seiner Tochter verübte, zudem noch an seinen Sohn, seine Enkelin (die Tochter der vergewaltigten Tochter) sowie mehrere Nachbarskinder. Der Fall war durch einen Arbeitskollegen des Täters an die Öffentlichkeit gelangt, welcher diverse Kinderfotos auf dem Rechner des Herrn L. gefunden und gespeichert hat.

Zu Beginn des Prozesses gestand der Angeklagte die Taten in vollem Umfang, da bei den weiteren Ermittlungen der Polizei Beweisfotos sowie ein Tagebuch entdeckt worden waren, welche jede einzelne Tat im Detail schilderte. In diesen Tagebüchern kam u.a. zum Vorschein, dass der Angeklagte es vorzog das Urin der Kinder zu trinken, zudem gab er lächelnd vor dem Gericht zu sein eigenes des öfteren zu konsumieren, es wäre eine ,,Naturkraft". Von Reue kann hier keine Spur sein.

Auch wurde bekannt, dass der Täter bis zuletzt im Jahre 2008 Kinder sexuell missbraucht hat, wir sprechen also von einem Zeitraum von über 24 Jahre (1984-2008). Das jüngste Kind, die eigene Tochter, soll erst ein Jahr alt gewesen sein beim ersten Vergehen.

Die meisten Übergriffe sollen zudem im eigenen Ehebett, im Dabeisein der Ehefrau stattgefunden haben. Sie wolle davon nichts gewusst haben. Im Alter von 10 Jahren allerdings schrieb die Tochter bereits einen Brief an ihre Mutter, in der sie ihr von den nächtlichen Übergriffen erzählte. Bis auf die leere Drohung der Scheidung blieb dieser Brief ohne Konsequenzen, der Vater vergriff sich 15 weitere Jahre an Kindern. Dadurch ist eine klare Mittäter- bzw. Mitwisserschaft der Mutter belegt.

Die Presse hat es derzeit noch nicht gewagt den Namen oder die Adresse des Täters zu veröffentlichen. Auch wird nicht erwähnt ob und seit wann der Mann in Untersuchungshaft ist. Sollte er zu diesem Zeitpunkt noch frei herumlaufen, dürfte es sich um einen Justizskandal handeln.

Wir fordern Aufklärung und ein aktives Handeln, die etablierten Parteien haben sich bis jetzt geweigert Stellung zu beziehen oder die Bürger zu warnen.

Keine Ruhe für Kinderschänder! - Therapien helfen nicht!