Gladbeck: WageMut gegen Rassismus und für Toleranz – oder ,,Mit Ihnen rede ich nicht!“

Am heutigen Freitag, den 13. November 2009, beendete der Gladbecker Jugendrat die Aktionswoche unter dem Motto ,,WageMut  - Für Toleranz und Integration“. Als krönender Abschluss einer mageren Woche ohne wirkliche Bürgerbeteiligung (wir berichteten bereits über eine von 8 Personen besuchte Vortragsveranstaltung) sollte es 21 Besinnungsaktionen in der Gladbecker Innenstadt geben. Darunter waren verschiedene Stationen zu verstehen, deren Gestaltung den Initiatoren, darunter Schulen und Verbände,  frei überlassen wurde. So kam es zu Aktionen wie einem Tisch, bestückt mit einem Stein und einem Tierfell, wozu man seine Meinung kund tun sollte. Gut getroffen, wirklicher WageMut hier nicht seine wahre Meinung zu so einem Stuss zu äußern, sondern mit einem verbissenen Lächeln weiterzugehen.

 

An anderen Stationen wurden u.a. wild Motive auf eine Leinwand geklebt, die man findet wenn man ,,Hass“ oder ,,Nazi“ in verschiedene Bilder-Suchmaschinen eingibt. Viel Kreativität war jedenfalls nicht gegeben, und so zog man rund zwei Stunden  durch die Innenstadt. Nur vereinzelt kam es zu Diskussionen, so z.B. in der Christuskirche am Goetheplatz. Als man dort fragte in wie fern Rassismus ein wichtiges Thema in Gladbeck sei, begegneten die Verantwortlichen einem mit dem Herbeihalluzinieren von rechten Übergriffen und Gewalttaten. Als man nach Beweisen, Zeitungsartikeln, Polizeiberichten usw. fragte, gab es lediglich ein kleinlautes ,,Ja nicht in Gladbeck, aber doch überall sonst.“. Auch auf die Frage der Überfremdung wusste man wenig Antworten zu geben, der anwesende Bürgermeister Ulrich Roland wich den Fragen ebenso gekonnt lächelnd aus.

 

 

An einem Stand der Werner-von-Siemens Realschule auf der Horster Straße angekommen, entwickelte sich eine kleine Diskussion über Integration und Überfremdung in Gladbeck und Problembezirken wie Kreuzberg und Neukölln. Nach wenigen Minuten, obwohl die Diskussion bis hierhin harmonisch verlief, schritt von der Seite ein aufregend fuchtelnder Mensch ins Bild. Seines Zeichens Ortsvorsitzender des DGB, namens Roger Kreft aus Gladbeck-Brauck. Er unterbrach die nette Dame hinter dem Aktionsstand und bezichtigte ns einer politischen Gesinnung, sowie einen Aktivisten aus ,,einer rechtsextremen Familie“ zu stammen. Kurz nachdem man fragte was der Herr denn wolle, und die Dame sich beschwerte wieso sie unterbrochen worden sei, entschuldigte Herr Kreft sich, denn so sicher war er sich augenblicklich doch nicht gewesen.

 

 

Nachdem man die Diskussion mit der Dame beendet hatte wandte man sich erneut Herrn Kreft zu. Dieser war nicht im stande seine Motivation zu nennen, wieso er diverse Menschen anderer Meinungen beschuldigt, und war auch nicht in der Lage zu erklären was er denn gemacht hätte, wenn wir eben jene ,,Nazis“ gewesen wären. Nach wenigen Worten war er sich nun aber wieder sicher, anstatt uns aber zu erklären weshalb unsere Meinung so falsch zu seien scheint, warf er lediglich mit Beleidigungen und Drohungen um sich. Er wäre ,,nicht immer so zurückhaltend“ und ,,mit naiven Menschen spricht er nicht, denn wir würden ja nicht wissen was wir machen“. Das Angebot sich unsere Meinung genaustens erläutern zu lassen schlug der Roger ab, und war trotz dessen noch der Meinung wir würden den Diskussionen aus den Weg gehen. Augenscheinlich besucht Herr Kreft die gleichen Märchenstunden wie Herr Michalowsky von der Linken, der, während wir vor ihm saßen und diskutieren wollten, uns der Feigheit bezichtigte. Auf jedenfall endete die Diskussion mit weiteren Drohungen wie dem Rufen der Polizei (weshalb?), und diversen Anspielungen wie Herr Kreft sonst noch seine Meinung ,,artikulieren" könnte. Mit Worten jedenfalls nicht.

 

Wir werden immer da sein, denn wir können uns artikulieren, und das werden wir weiterhin an jedem Ort, ob morgens beim Bäcker oder abends in der Stadthalle, machen. Denn wer die Wahrheit sagt, brauch Diskussionen nicht fürchten. Herr Kreft schon....

Freie Nationalisten Gladbeck