Recklinghausen: Erfolgreiche Demonstration für unser Recht auf Zukunft mit über 500 Teilnehmern durchgeführt

Mehr als 500 Teilnehmer +++ vollständige Route gelaufen +++ keinerlei Störungen weder akustisch noch auf sonstigen Wegen +++ drei Festnahmen +++ Totalversagen der Antifa

Genau 513 Teilnehmer waren es die sich gegen 13 Uhr, also mit einer Stunde Verspätung, ihren Weg durch die östliche Innenstadt bahnten. Vorausgegangen waren diesem Beginn einige Schwierigkeiten bei den Personenkontrollen und bei der Anreise mit Bus und Bahn.

Anreise und Treffpunkt

Ab 10.30 Uhr waren wir als Veranstalter am Parkplatz hinter dem Hauptbahnhof zugegen. Langsam fanden sich die ersten Aktivistengruppen ein, die mit dem PKW den Weg nach Recklinghausen antraten. Da die Ordnerfrage bereits wenige Tage zuvor postalisch geklärt und abgehandelt wurde, konzentrierten wir uns auf die Überwachung der Kontrollen, sowie dem Aufbau der Lautsprecheranlage.

Bei der sogenannten Personensichtung im Polizeizelt, welches in Front von der Demonstration aufgebaut wurde, kam es immer wieder zu kleineren Problemen. So wurden Personen mit Schriftzügen die den Auflagen widersprechen abgewiesen, anstatt ihnen die Möglichkeit zu geben diese abzukleben. Dies konnte allerdings schnell durch den Ordnerdienst bewältigt werden. Zudem gab es zwei Festnahmen zwischen dem Hauptbahnhof und dem Sammlungspunkt aufgrund von Stahlkappenschuhen, die unter Passivbewaffnung fallen – laut polizeilicher Meinung. Da die Kameraden allerdings noch nicht die Demonstration betreten hatten, und somit die Auflagen nicht kennen konnten, war diese Maßnahme vollkommen übertrieben. Wir bitten diese Kameraden sich zu melden, oder selbstständig den juristischen Weg gegen diese Maßnahme zu beschreiten.

Demonstrationsverlauf

Gegen 13 Uhr Ortszeit waren alle Reisegruppen eingetroffen, sodass wir genau 513 Teilnehmer zählten. (Die Antifa schreibt hingegen in ihrem etwas realitätsfernen Ticker von 270-300 Teilnehmern, die WAZ hingegen berichtet von 500 Besuchern) Nun wurde die Demonstration durch Verlesen der Auflagen begonnen, dem folgten zwei Redebeiträge. Als erster Redner trat ein junger Aktivist der Aktionsgruppe Nordbayern ans Mikrophon, dem folgte der Veranstaltungsleiter aus dem Kreis Recklinghausen. Beide widmeten sich intensiv dem Demonstrationsmotto und unserem weltanschaulichen Fundament.

Anschließend nahmen die Teilnehmer, angewiesen von dem Ordnerdienst, Aufstellung in Marschrichtung. Man bildete die Demonstrationsspitze mit sieben eigens angefertigten Transparenten, sodass an den Seiten der Demonstration jeweils ,,Arbeit, Freiheit und Brot“ zu lesen war, auf drei Transparenten. Zudem gab es ein Fronttransparent. Des weiteren wurden die Seitentransparente von mehreren A1-Trageschildern getrennt, während in der Demonstration selbst rund 20 Fahnen mit ,,Hammer und Schwert“, sowie rund 30 Reichsfahnen mitgeführt wurden.

So liefen wir südöstlich auf die Dortmunder Str., welche daraufhin in die Castroper Str. überging. Nach ca. 1,3 KM fand hier unsere erste Zwischenkundgebung statt. Nun traten drei Redner an den Lautsprecherwagen. Als Erstes ergriff der Anmelder Christian Worch das Mikrophon, der sich wie immer ausführlich und sachlich den Zuständen in unserem Land widmete, dem folgte ein Kamerad des bulgarischen Nationalbundes, der die Zustände seines Landes in den Vergleich mit Deutschland stellte, und verdeutlichte dass wir eine gemeinsame Zukunft anstreben, und der Kampf gegen den Kapitalismus zwar national, aber international verbunden geführt werden muss. Als letzter Redner trat ein Vertreter der Nationalen Sozialisten aus Leipzig nach vorne, der allein aufgrund seiner Herkunft tiefe Einblicke in die DDR geben konnte, die uns westdeutschen Aktivisten oftmals fehlt. So wurde klar deutlich, dass die BRD sich der gleichen terroristischen Methoden bemächtigt, wie die DDR es vor Jahren schon tat. Danach nahmen wir Aufstellung, und setzten unsere Demonstration mit dem Lied ,,Ein Junges Volk“ singend fort.

Nun ging es die Castroper Str. weiter hinab, bis wir links in die Heuwiesen einbogen, um kurz darauf auf die Ostseestraße Richtung Quellberg einzubiegen. Etwa in Höhe ,,Fehmarnweg“ kam es zu kleineren Tumulten an der linken Demonstrationsseite. Ordner und Veranstalter konnten die Situation recht schnell schlichten, um sich dann dem Anlass zu widmen. Ein holländischer Kamerad war aus der Demonstration heraus gezogen worden, da ihm vorgeworfen wurde einen Kameramann angegriffen bzw. angespuckt zu haben. Obwohl die Kameraden im direkten Umfeld dies verneinten, bestanden die Polizisten auf eine Festnahme bzw. Ingewahrsamnahme. Zwar war dies rechtlich nicht akzeptabel und in Ordnung, jedoch war an diesem Zustand in diesem Moment wenig zu ändern, sodass der Veranstalter nachdem er es den beunruhigten Kameraden erklärt hatte, den Weitermarsch verkündete.

In Höhe der Amelandstraße kam es nun zur zweiten Zwischenkundgebung in direkter Nähe zur antifaschistischen Kundgebung auf dem Edeka-Vorplatz. Diese war von nur rund 30 Personen besucht, sodass es zu keinen akustischen Störungen kommen konnte. So ergriff der Freie Nationalist Sven Skoda das Mikrofon, der mit freien Worten die Kameraden zu beeindrucken wusste. Kraftvoll und energisch wie immer – eine tolle Rede. Während der zweiten Rede, des JN-Bundesvorsitzenden Michael Schäfer, kam es im vorderen Bereich der Kundgebung bei der Ecke Ostseestr. / Am Quellberg zu erneut hektischen Bewegungen. Rund 15 junge Antifaschisten hatten sich an der Polizeikette postiert, verzichteten aber erneut auf Parolen oder Störungen. Trotzdem ließen sich einige Kameraden die Möglichkeit nicht nehmen darauf zu reagieren, da bei einer Kundgebung allerdings die Aufmerksamkeit beim Redner und nicht bei den Gegendemonstranten liegen sollte, zogen die anwesenden Ordner eine Linie, um die Kundgebung planmäßig durchzuführen. Hier sei noch einmal allen Demonstranten gesagt, dass wir uns nicht um diejenigen Menschen zu kümmern haben, die kreischend am Straßenrand stehen – es geht um die Durchführung unserer Veranstaltung und die Überbringung unserer Ziele und Ideen, ganz gleich welch Subjekte den Straßenrand zieren.

Nachdem auch Michael Schäfer seine Rede beendet hatte konnten wir erneut Aufstellung nehmen, um mit dem Lied ,,Wacht auf aus dem bunten Traum“ die Demonstration fortzusetzen. Wir zogen vom Quellberg wieder zurück auf die Castroper Str., und weiter auf die Dortmunder Str. Hier hielten wir in Höhe des Alten Brauhauses unsere Abschlusskundgebung, auf der die letzten beiden Redner nach vorne traten. Den Anfang vom Ende machte der erfahrene Widerstandskämpfer und ehemalige Erkenschwicker Dieter Riefling. Wie bei all seinen Reden sprach er frei und direkt zu den Aktivisten, und wusste seine Gefühle in harte aber zutreffende Worte zu packen. Anschließend folgte ein Vertreter des Koordinationsnetzes Ruhr-Mitte, der ebenfalls noch einmal unser Recht auf Zukunft als deutsche Jugend untermauerte.

Da der holländische Kamerad allerdings noch nicht wieder bei der Veranstaltung war, sondern weiterhin auf der Polizeiwache kontrolliert wurde, beendeten wir die Demonstration nicht, sondern kündigten an solange zu warten, bis unser Kamerad wieder in unseren Reihen steht. Diese Ankündigung verhalf wie so oft zu einem Wunder, nämlich dem dass die Polizei offenbar bereit war die Kontrolle innerhalb von 10 Minuten abzuschließen und den Kameraden anschließend zum Ausgangspunkt am Hauptbahnhof brachte. Von hier aus gelang der Kamerad wieder schnell zu uns, sodass die Veranstaltung lange vor dem geplanten Ende um 16 Uhr beendet werden konnte.

Gegendemonstrationen

Von 10 bis 14 Uhr mobilisierte das Bündnis gegen Rechts zu einer kulturellen Mahnwache, womit Multikultur gemeint war keine deutsche Kultur, am Lohtor in der nördlichen Innenstadt. Hier versammelten sich zeitweise zwischen 200-300 Demonstranten, laut Polizeipresse und WAZ. Zudem gab es um 10.30 Uhr ab der VHS eine Demonstration der Linken mit dem Motto ,,Faschismus ist keine Meinung – sondern ein Verbrechen“ an der sich lediglich knapp 100 Demonstranten beteiligten. An der antifaschistischen Kundgebung an der Amelandstraße vor dem Ladengeschäft Edeka fanden sich laut der Antifa 30 Personen ein, laut Augenzeugen rund 40, laut Polizeibericht zeitweise 80 Leute. Zusammengezählt waren also 480 Personen gegen uns auf der Straße, wobei es Personen gegeben hat, in nicht kleiner Anzahl, die allen drei Veranstaltungen beiwohnten. Vor allem die Demonstration der Linken dürfte zu 80% eine Überschneidung mit der Kundgebung an der Amelandstraße gehabt haben. Es waren heute also weitaus mehr Menschen für einen Nationalen Sozialismus in Recklinghausen, im ehemalig angeblichen roten Ruhrgebiet, auf der Straße anstatt dagegen.

Zudem kam es zu keinerlei Störungen an der Demonstrationsroute, die Antifa agierte in keiner Form gegen unsere Demonstration. In wie fern also das AKZ, die Organisation des Wochenendes usw. sinnvoll und von Nutzen waren, wird fraglich sein in den Augen der antifaschistischen Veranstalter. Fraglich bleibt zudem auch, ob eine antifaschistische Jugendszene im Ruhrgebiet überhaupt noch eine Existenzgrundlage hat. Sie ist, war und wird nicht in der Lage sein eigenständig und sinnvoll zu agieren. Dies zeigte auch die Vorabend-Demonstration mit lediglich 150 bis 200 Teilnehmern, bei der das Augenmerk auf den eigenen politischen Inhalten gelegen haben soll. Merkwürdig angesichts der kurzen Wegstrecke, der schlechten Außenwirkung, dem minimalen Aufwand der Organisatoren und der geringen Beteiligung, zudem gab es kaum bis gar keine Redebeiträge. Wir müssen also damit rechnen dass sich die politische Theorie der Antifa auf dem ihr einzig möglichen Weg entlädt – Gewalt und Sachbeschädigung bei Dunkelheit und Überzahl. Das ist das antifaschistische Verständnis von Politik.

Auswertung und Schlussworte

Wir betrachten den heutigen Sonnabend als Meilenstein für den Nationalen Widerstand im Kreis Recklinghausen, aber auch für das gesamte Ruhrgebiet. Wir haben bewiesen, dass wir nicht nur die Fähigkeit besitzen eine Demonstration durchzuführen – nein, wir haben bewiesen dass es durchaus möglich ist im Ruhrgebiet kontinuierlich über Wochen hinweg Vorarbeit zu leisten, die sich der Vermittlung politischer Inhalte widmete. Tag täglich traten die Kameraden auf verschiedenen Wegen an Bürger heran, nicht nur um für eine Demonstration zu werben, sondern um für eine Idee, um für unsere heilige Weltanschauung zu werben, die diesem System klar entgegensteht und sich nicht in diesem System eine Zukunft erhofft, sondern ohne dieses!

Es hat sich des weiteren als absolut richtig erwiesen die Demonstration durch Trageschilder, Fahnen und Transparente selbst zu gestalten. Es ist nicht zweckdienlich wenn man den Teilnehmern die Gestaltung der eigenen Demonstration überlässt. Zwar mögen viele Transparente interessant aussehen, erfüllen aber nicht Sinn und Zweck ihres Daseins. Oft viel zu unleserlich, klein geschrieben und verziert, verfehlen diese oft das eigentliche Ziel – Außenwirkung. Des weiteren können wir behaupten dass das Benutzen eines Symbols, welches direkten Bezug zum Motto aufweist, sinnvoll und nützlich war.

Auch mit der Disziplin, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmesituationen, sind wir weitestgehend zufrieden. Trotzdem ist jeder Kamerad dazu aufgerufen seine Funktion und somit sein Handeln zu überdenken, um somit noch effektiver agieren zu können.

Wir bedanken uns letztendlich bei allen Rednern, die teilweise weite Strecken zurücklegten um zu uns zu sprechen. Wir bedanken uns genauso bei Christian Worch für seine Hilfestellungen bei Anmeldung und Durchführung. Unser Dank gilt natürlich auch allen Teilnehmern des heutigen Tages, die den Weg nach Recklinghausen fanden. Mein persönlicher Dank gilt zudem allen regionalen Aktivisten, die die letzten Wochen auf den Straßen verbrachten um eine so aufwendige Vorarbeit und Mobilisierung umzusetzen.

Wir sehen uns auf der Straße wieder!

Die Veranstalter

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