Die politische Aktion im Mittelpunkt? – Gedanken zur momentanen Lage

Ob im Weltnetz, in nationalen oder antifaschistischen Zeitschriften, im Verfassungsschutzbericht oder den üblichen Medien – die Entwicklung des Nationalen Widerstandes ist in aller Munde. Ein Begriff hebt sich hervor - ,,Autonome Nationalisten“.

Ob von Kritikern als ,,Abklatsch“ linksradikaler Strömungen abgetan, von staatsnahen Organen als ,,gewaltbereite Jugendgruppe“ diffamiert oder von manch nationaler Kraft als antideutsch und wertelos verspottet – überall findet man Wahrheit, aber auch reine Fehlinformationen.

An dieser Stelle wollen wir nicht versuchen eine politische Aktionsform zu beschreiben, schon gar nicht ihr ein Manifest zu geben, es soll lediglich versucht werden Ziele, und kontraproduktive Auswüchse, offen zu legen. Es hat sich als falsch erwiesen davon auszugehen dass grundlegende Ziele auch von der Mehrheit der Aktivisten als solches angesehen werden.

Wir haben allerdings nicht vor uns in eine lange Kette theoretischer ,,Ausarbeitungen“ einzureihen, wo dran sich zuletzt zahlreiche Aktivisten versucht haben und, logischerweise, gescheitert sind. Denn ,,den einen“ Weg, den richtigen, gibt es nicht. Wir befinden uns, trotz 60 jähriger Fremdherrschaft, weiterhin in der Selbstfindungsphase. Einer Phase voller Ideen, voller Aktionsformen, voller Kritik, Distanzierungen und Spaltungen. Leichte Beute für zersetzende Kräfte von Links oder von staatlich finanzierten Organisationen.

Die Kritik, die wir soeben bereits ansprachen, die von allen Seiten auf die ,,Aktionsform“ einschlägt, ist nicht immer von der Hand zu weisen. Die Meinung, dass die Aktionsform eine Nachahmung linksradikaler Strömungen sei, hat sich leider auch, fälschlicherweise, in den eigenen Reihen verfestigt. An wenigen Stellen versucht man der vorherrschenden Meinung entgegenzutreten. Dies hat einen Grund: Fehlende Theorie.

Durch fehlende politische Schulung und Bildung schließt man eine friedliche Auseinandersetzung mit kritischen Kräften von vorne rein aus. Anstatt also die Gemeinsamkeiten zu bekräftigen, und die trennenden Bestandteile zu diskutieren und zu verbessern, setzt man auf die Gewalt. Das Mittel der Ahnungslosen. Aber wer die gemeinsamen Grundsätze weder verstanden noch verinnerlicht hat, kann diese auch nicht als Basis der Diskussion nehmen.

Das gilt für beide Seiten, in jedem Streit, fernab des Konfliktes ,,Autonome“ und ,,Partei“. Trotzdem soll die vorgebrachte These kein Freifahrtschein für Parteikräfte sein, und sie bekräftigen in ihrem Streben junge Kräfte aufgrund ihres Aussehens und Aktivismus auszuschließen oder auszugrenzen. In diesem Fall ist es nicht die fehlende Bildung die zum Konflikt führt, sondern oftmals reine Voreingenommenheit seitens alteingesessener Funktionären.

Die Aufgabe welcher wir uns nun widmen wollen ist hingegen die Ergründung, weswegen es zu dieser Situation und dem Verhalten beider Seiten kommen konnte.

Vermehrte Demonstrationen, öffentliche Veranstaltungen, politischer Aktivismus vor Ort, spontane Aktionen – das sind die Aushängeschilder derzeitiger nationaler Bestrebungen. Informationsportale wie ,,Jugendoffensive“ wurden im Guten geschaffen, doch auch die besten Ideen verkommen zu Schlechten, wenn die Masse sie nicht versteht. Bestand der Inhalt der Seite z.B. zu Beginn noch aus durchdachten und gut vorbereiteten politischen Werbeaktionen, besteht der Großteil heutiger Aktionen aus reinen Propagandaaktionen, ohne eigenen politischen Inhalt. Revolutionierte der ,,Resistore-Versand“ mit Aufkleber- und Plakatmotiven zwar auch die nationale Verkaufslandschaft durchweg positiv und schuf eine Anlaufstelle für alle aktionsbereiten Jugendlichen, so verhielt es sich aber auch hier wie mit dem Projekt ,,Jugendoffensive“. So gut die Idee auch ist, so gut man auch mit eigenem Beispiel vorangeht – solange sich nicht die Gesamtauffassung der Aktivisten bezüglich der Weltanschauung ändert, enden auch derartige sinnvolle Projekt gebietsweise im Chaos.

Die Bereitstellung von vorgefertigten Propagandamaterialien, von theoretischen Texten und die Anfertigung von Anleitungen für allerhand politischer Aktionen im Zusammenspiel mit der weit verbreiteten Auffassung man müsse ,,antiautoritär“ agieren und ,,autonom“ handeln konnte nur im Fiasko enden. Vielerorts bildeten sich Zusammenschlüsse, die sich schnell hervorhoben durch Werbeaktionen. Das nötige Ansehen bekam man bereits hier, es bekräftigte einen in der Haltung, dass es alles wäre, was man zu leisten hat. Das es allerdings keine Heldentat darstellt, Aufkleber zu bestellen, sie zu kleben, und antifaschistische zu entfernen, das sollte jedem klar sein. Auch die Durchführung von spontanen Aufmärschen, Flugblattaktionen und ähnlichem ist keine große Tat, wenn die Akteure selbst nicht in der Lage sind die Inhalte die sie verbreiten zu erklären oder gar selbst umzusetzen. Bei einsetzenden Repressionen seitens des Staates beginnen allerdings die ersten Problemen. Denn wer nicht weiß, wofür er einsteht und kämpft, der wird auch nicht bereit sein dafür private Konsequenzen hinzunehmen. Arbeitsplatzverlust, Familienstreit, Androhung und Durchführung von Hausdurchsuchungen und Festnahmen.

Hier muss begriffen werden: Zur Durchführung von politischen Aktionen gehört auch die eigene Schulung in den verschiedenen Themenbereichen. Natürlich sollte eine generelle Schulung in Sachen Weltanschauung vorangehen. Nur wer den Nationalen Sozialismus verinnerlicht, der kann ihn leben und ihn propagieren.

Wir dürfen also nicht hinnehmen, dass die politische Aktion als solches im Mittelpunkt unserer Arbeit steht. Regionale Zusammenschlüsse müssen die interne Schulung als Herz ihrer Arbeit betrachten. Nur sie verhindert ein Zerfallen und ermöglicht eine konstante politische Arbeit vor Ort.

Verschiedene Projekte, wie die oben angesprochenen, sind nichts anderes als Hilfen im Kampf. Plattformen zur Selbstinszenierung zu missbrauchen [dazu gehört ebenso die eigene Heimseite sowie Videoplattformen] ist nicht Sinn unserer politischen Arbeit. Wichtig ist wie die Arbeit beim Menschen ankommt, nicht wie sehr man sie im eigenen Zirkel bewirbt. Versände hingegen wollen euch, häufig zum eigenen Nachteil, günstige Propagandamittel anbieten. Sie ersetzen aber nicht die eigene Schulung. Trotz vorgefertigter Materialien benötigt es trotzdem viel Zeit um die Themen auch intern zu verstehen und zu verinnerlichen. Die Gruppe steht und fällt mit dem Wissen ihrer Aktivisten.

Den schmalen Grat den wir derzeit beschreiten, indem man versucht möglichst anziehend auf Jugendliche zu wirken, müssen wir endlich verlassen. Eine Rückbesinnung auf völkische Werte und nötiges Wissen ist angebracht. Jugendliche, die nicht bereit sind die theoretischen Grundsätze unserer Bewegung zu verinnerlichen, dürfen nicht aus Gründen der Quantität unsere Reihen füllen. Darum:

LESEN - VERINNERLICHEN - HANDELN!