Gladbeck: Rund 180 Nationalisten bei Protestkundgebung gegen Multikultur
Nach langer Vorbereitung fand das Projekt ,,Wir sagen Nein“ einen mehr als gelungenen Abschluss, zumindest hinsichtlich öffentlicher Veranstaltungen. Die Kampagne wird in Form von Flugblättern weitergeführt, besonderes Augenmerk sollte hier auf die im Umfeld des heutigen Veranstaltungsortes befindlichen Wohnungen gelegt werden, wo eine Aufklärung über die heutigen Geschehnisse als nötig erscheint. Vor allem aus dem Gesichtspunkt heraus, dass die örtlichen Tageszeitungen bereits wenige Minuten nach Beendigung der Kundgebung bereits von ,,mehr als 1000 Gegendemonstranten“ sprechen, wobei jedem heute deutlich wurde, dass es keinen ernsthaften Widerstand gab. Lediglich 70-80 Gegendemonstranten fanden sich am Kundgebungsort ein, während rund 150 bürgerliche Antifaschisten eine Kundgebung in der Innenstadt abhielten. Zu den 150 genannten Teilnehmern zählen auch jene Passanten, die sich lediglich zum Einkaufen in der Stadt befanden.
Zur Anreise:
Nachdem der Lautsprecherwagen bereits gegen 10.30 Uhr am Ort des Geschehens eintraf, gesellten sich wenige Minuten später auch die örtlichen Aktivisten hierzu, sodass ca. 25 Personen nun anwesend waren. Der Platz stellte sich als richtig gewählt heraus, so hatte man direkten Kontakt zu örtlichen Straßencafes, die nicht durch Hamburger Gitter von der Kundgebung getrennt worden waren. Lediglich die Zufahrtsstraßen zum Platz, sowie der Eingang zur Innenstadt, wo Gegendemonstranten Stellung bezogen hatten, war verriegelt.
Geplant war dann, dass die ortsfremden Person unter Leitung einiger Ordner den gemeinsamen Weg vom Gladbecker West Bahnhof in die Innenstadt antreten. Natürlich, wie so oft, sollte es nicht planmäßig dazu kommen. Mit ca 1-1 ½ Stunden Verspätung trafen die restlichen ca. 140 Aktivisten am Rathausplatz ein, damit wurde eine endgültige Anzahl von 180 teilnehmenden Personen erreicht. Aus Berichten der Zuganreisenden konnte man weiter entnehmen, dass es wohl im Zuge der Kontrolle zu mehreren Festnahmen bzw. Versuchen davon kam. So wurden zwei Anwesenden Sanitäter aufgrund einer eigens mitgebrachten Armbinde, sowie einer Schere herausgezogen. Die Armbinde, die den Schriftzug ,,SANI“ trug, wurde als nationalsozialistisch empfunden aufgrund der Buchstabenfolge ,,SA“. Die Verbandsschere, die wie üblich natürlich weder scharfkantig und somit nicht gefährlich war, wurde als Waffe aufgefasst. Eine der geplanten Festnahmen wollte man, wissentlich dass die Polizei Unrecht ausübt, wohl nicht einfach geschehen lassen. Im Verlauf der Rangeleien wurde ein Nationalist verhaftet und ins Gewahrsam verbracht. Er ist aber bereits wieder auf freiem Fuß.
Zum Ablauf der Kundgebung:
Gegen 13 Uhr wurde die Versammlung dann offiziell mit ca. 180 Teilnehmern eröffnet. Zwanzig Fahnen, zehn Trageschilder, sowie mehrere Transparente wurden in Front der Gegenkundgebung sowie der Cafes angebracht bzw. platziert. Dadurch dürfte garantiert worden sein, dass jeder vorbeilaufende Passant auf Anhieb den politischen Hintergrund der Kundgebung mitbekommen hat. Zur weiteren Aufklärung wurden während der gesamten Kundgebung mehrere Hundert Flugblätter verteilt.

Das Programm der Kundgebung umfasste inhaltlich acht Redner, sowie sechs Musikstücke. Diese sollten dem Bürger auch logische Argumente für die bereits ausgegebene und platzierte Sichtpropaganda bieten, dies haben die Redner, unserer Meinung nach, auch geschafft. An das Mikrofon traten: der Veranstaltungsleiter Dennis Giemsch, der langjährige freie Aktivist Dieter Riefling, sowie Vertreter freier Gruppen aus Essen, Marl, Gladbeck, Dortmund, Gelsenkirchen und Niedersachsen/Ostwestfalen. Dass die Redner aus verschiedenen Städten, und beispielsweise nicht nur aus Gladbeck, kamen hatte Logik, und sollte für möglichst unterschiedliche und regionale Eindrücke über die Multikultur sorgen. Besonders Dieter Riefling schaffte es durch seine langjährige Erfahrung zu begeistern und berichtete ebenso über seine Vergangenheit im Ruhrgebiet, da auch er einst Bewohner des Kreises Recklinghausens gewesen war.

Zwischen Musik und Reden gab es zusätzlich noch eine Schweigeminute für den ermordeten Nationalisten Kevin aus Stolberg, die verletzten Kameraden aus Dessau, die verletzten Nationalisten aus Recklinghausen, die Opfer eines ausländischen Überfallkommandos wurden, sowie für die drei Deutschen, die statistisch jeden Tag durch Ausländerhand ihr Leben lassen bzw. ihre Gesundheit einbüßen. Hierzu wurden die Fahnen gesenkt, sowie alle Kopfbedeckungen entfernt.
Gegen 15 Uhr wurde die Veranstaltung beendet.

Gegenkundgebung des ,,Bündnis für Courage“ und anderer antifaschistischer Aktivitäten
Nur rund zwanzig autonome Antifaschisten des antideutschen Spektrums fanden heute den Weg nach Gladbeck. Bereits bei der Anreise des Lautsprecherwagens glänzten diese durch ihre politische Überzeugung. Nachdem zwei der fünf Insassen des Wagens ausgestiegen waren, verschwanden die Antifaschisten so schnell, wie sie gekommen waren in den Gebüschen rund herum um die städtische Galerie. Provozieren kann man hier wohl anscheinend nur mit einer sicheren Polizeikette dazwischen, die in diesem Moment noch nicht zugegen war. Ansonsten ließen Aktionen der Antifaschisten vergebens auf sich warten, alle Teilnehmer unserer Kundgebung konnten bis 13 Uhr ohne Probleme den Platz verlassen, um Trinken oder anderes einzukaufen. Übergriffe gab es nicht, obwohl mehrere Nationalisten den direkten Weg durch die Gegenkundgebung wählten, um zur Veranstaltung zu gelangen.
Wie bereits erwähnt, berichten örtliche Zeitungen bereits von ,,mehr als 1000 Gegendemonstranten“. Diese Zahl ist reine Utopie, und konnte so nicht im geringsten erreicht werden. An unserem Kundgebungsplatz waren ca. 60-80 Gutmenschen zugegen, in der restlichen Innenstadt ca. 150 weitere. Wie wir bereits im Vorfeld ankündigten basiert die jetzt veröffentlichte Zahl der Presse lediglich auf Tagträumen. Man hat, überzeugt von dem Volksaufstand gegen Rechts, lediglich alle einkaufenden Leute zum ,,Gegenprotest“ gezählt.
Die Reden der Bürger, die unbedingt Stellung gegen Rechtsextremismus beziehen wollten, waren so wenig realitätsnah, wie Israel den Frieden im Nahen-Osten herbeisehnt – gar nicht. Man warf nationalistischen ,,Gruppen“ vor, sie wären gegen den Mindestlohn, sowie für Überwachung. Von den Kampagnen Nationaler Sozialisten, die sich gegen die wachsende Überwachung des Staates BRD richteten, hatte man hier natürlich keine Ahnung. Auch benötigen wir selbstverständlich keinen Mindestlohn in einem national und sozialistischen Staat, diese Notbremse um die eigene Politik nicht ganz vor dem Kollaps zu bewahren, werden wir in einigen Jahren nicht nötig haben. Wo keine Missstände, dort sind auch keine Mindestlöhne von Nöten.
Kritik an der eigenen Arbeit
Für die Zukunft wird man sich in Sachen Beschallung bzw. Erreichen der Bürger mehr Gedanken machen müssen. Trotz hervorragender musikalischer Anlage [Besten Dank an dieser Stelle für die Unterstützung durch gewisse Kameraden] war es oftmals nicht möglich den Bürger zu erreichen. Gerade die Musik bietet keine Alternative zur Vermittlung politischer Gedanken. Dort müssen neue Wege beschritten werden, um möglichst viel Aufmerksamkeit erregen zu können. Wir nehmen hier die Kritik von Bürgern gerne entgegen, die aufgrund der Entfernung die Reden nicht komplett verstehen konnten. Diese Bürger ließen sich stattdessen eine Kontaktnummer aushändigen, um alles ausführlich privat besprechen zu können.
Ergebnis
Wir sind mit der Teilnehmerzahl, dem Ablauf, sowie der Reaktion der Bevölkerung mehr als zufrieden. 180 Teilnehmer lagen weit über der erwarteten Anzahl von 50, ebenso war der Ablauf, abgesehen von der Wartezeit durch die Polizei, reibungslos.
Nun liegt es an den Kräften im Ruhrgebiet diese Vorlage zu nutzen. Die Kundgebung war lediglich Türöffner zu den Gedanken vieler Bürger. Nun gilt es diese Menschen ganz zu erreichen und zu überzeugen. Wir müssen unsere Politik, die Weltanschauung, den Nationalen Sozialismus, in die Wohnzimmer, und dann in die Herzen, unserer Mitmenschen tragen. Dazu bedarf es einer täglichen kontinuierlichen Arbeit.
Erfolgreiche Spontandemonstration[en] nach Kundgebung
Nachdem 180 Nationalisten an einer Kundgebung in Gladbeck teilnahmen, entschlossen sich 50 dieser Besucher dazu in Recklinghausen nochmals auf die Straße zu gehen. Man trat also die gemeinsame Zugfahrt an. Am Essener Hauptbahnhof, einem Zwischenstopp, kam es zu einer Verhaftung eines Aktivisten. Hier sind die Beweggründe der Polizei noch nicht eindeutig geklärt. So kam es in der Essener Innenstadt zur ersten ,,kleinen“ Spontandemonstration, die hauptsächlich zur Verteilung von Propagandamaterial genutzt wurde. Schnell hatte man einige Hundert Flugblätter verteilt, da eilte man bereits wieder zurück zum Gleis, um den Zug nach Recklinghausen zu bekommen. Diese Stadt wurde nicht ohne Grund ausgewählt, war diese vor wenigen Tagen Schauplatz blutiger Übergriffe von Ausländern auf Deutsche, und vor allem auf Nationalisten.

In Recklinghausen angekommen meldete man eine Spontandemonstration an, diese wurde ohne Probleme von begleitenden Polizisten genehmigt. Man formierte sich also mit Transparenten und Fahnen und zog quer durch die Recklinghäuser Innenstadt. Nachdem man die Hälfte der Einkaufspassage hinter sich gelassen hatte wurde der Demozug gestoppt. Eine andere Polizeieinheit, als diejenige die den Aufzug genehmigte, übernahm die polizeiliche Einsatzleitung. Dadurch kam es zu Verwirrungen und es dauerte einige Minuten bis geklärt war, ob man weitermarschieren konnte. Diese Zeit nutzte ein Aktivist aus Dortmund dazu eine Rede zu halten, andere verteilten Flugblätter an die massig vorhandenen Passanten.
Nach kurzer Zeit ging es weiter auf der zuvor besprochenen Route. Die Demonstration konnte ohne Probleme durchgeführt werden.
Am Hauptbahnhof angekommen hatten sich bereits ein gutes Dutzend Türken zusammengerottet. Diese griffen Nationalisten verbal und teilweise körperlich an. Der Hintergrund der Spontandemonstration, eben dass fünf Nationalisten von 25 Türken angegriffen wurden, war wohl ausschlaggebend dafür, dass die noch übrigen 25 Nationalisten dies nun nicht auf sich beruhen ließen. Es entstand eine Schlägerei, in deren Folge mehrere türkische Angreifer schwer verletzt den Rückzug antraten.
Wir sehen den heutigen Tag, angefangen mit einer mehr als gut besuchten Kundgebung, und beendet mit zwei erfolgreichen und aufsehenerregenden spontanen Aktionen, als vorbildlich hinsichtlich der weiteren politischen Arbeit im Ruhrgebiet. Hier gilt es anzuknüpfen und hier gilt es auch auszubauen. Noch sind wir lange nicht am Maximum unserer Kräfte angelangt.
Wir bedanken uns noch bei Dieter Riefling, für den weiten Weg, sowie bei den Dortmunder Kameraden für die organisatorische Unterstützung, und bei allen Rednern für ihre hervorragenden Vorträge.
+ Alle Bilder unter AG-Ruhr-Mitte +